Die Ita–Wette
Auch im Galopp- oder Trabrennsport gibt es den „ewigen Zweiten“. Bei der Ita-Wette sollen Sie genau das Pferd vorhersagen, das dann im Rennen Zweiter wird. Markieren Sie
auf der Lesekarte die Nummer des Pferdes in der oberen Reihe des stark umrandeten Feldes (hinter der römische Ziffer I) analog zum Beispiel Platzwette s.o. Allein die Markierung Ita bei der Wettart sagt aus, dass sie dieses Pferd auf Platz 2 tippen. Die Quote der Ita-Wette beträgt das 2,5- fache der zweiten Platzquote (bei drei Platzquoten), bzw. das Doppelte der zweiten Platzquote (bei zwei Platzquoten).

Die Trita–Wette
Bei der Trita-Wette kommt es darauf an, das Pferd vorherzusagen, das im Rennen als drittes durchs Ziel kommt. Markieren Sie auf der Lesekarte die Nummer des Pferdes in der oberen Reihe des stark umrandeten Feldes (hinter der römischen Ziffer I) analog zum Beispiel Platzwette s.o. Allein die Markierung Trita bei der Wettart sagt aus, dass Sie das Pferd auf Platz 3 tippen. Die Quote der Trita-Wette beträgt das 2,5-fache der dritten Platzquote.

Die Platzzwillings–Wette
„Zwei aus Drei“ und Sie sind dabei. Die Platzzwillingswette ist getroffen, wenn Sie zwei
platzierte Pferde aus den drei Platzierungen getroffen haben. Es gibt drei Gewinn-Situationen: Die beiden von Ihnen gewetteten Pferde werden „Erster und Zweiter“ oder „Erster und Dritter“ oder „Zweiter und Dritter“. Entsprechend gibt es drei Quoten.

Die Zweierwette

 

Beispiel Zweierwette: Fünf Euro auf den Zieleinlauf „Pferd Nr. 6 Sieger – Pferd Nr. 8 Zweiter“ im 4. Rennen an Ort Nr. 3
(über Starter, Rennen und Ort informiert der Aushang).

Bei der Zweierwette, auch Bahneinlauf-Wette genannt, sollen Sie – wie der Name schon verrät – zwei Pferde richtig voraussagen: Den Sieger und Zweitplazierten – und das in
der richtigen Reihenfolge, in der die Pferde im Ziel einlaufen. Das ist schwieriger als der Platzzwilling, dafür winken aber schon hohe Quoten. Ein Tip: Wetten Sie „hin und
zurück“. Das heißt „Pferd 1 – Pferd 2“ und „Pferd 2 – Pferd 1“. Das verdoppelt zwar den Einsatz, aber so gehen Sie dem Risiko aus dem Weg, die richtigen Pferde in der leider falschen Reihenfolge zu haben. In Deutschland und England gibt es eine Zweierwette
schon ab drei Pferden. In Frankreich gibt es eine Zweierwette nur in Rennen, in denen sieben Pferde oder weniger laufen.