Die Dreierwette
Das ist die „hohe Schule“ des Pferdewettens. Die ersten drei Pferde sind in der richtigen Reihenfolge des Zieleinlauf vorherzusagen. „Volltreffer“ sind hier zwar seltener, aber um so lohnender. In Deutschland und England gibt es eine Dreierwette ab vier Startern. In Frankreich heißt die Dreierwette Tiercè-
Wette. Es gibt sie ab acht Startern.

 

Beispiel Dreierwette: Vier Euro auf den Zieleinlauf „Pferd Nr. 4 Sieger – Pferd Nr. 1 Zweiter – Pferd Nr. 8 Dritter“ im 7. Rennen an Ort Nr. 4
(über Starter, Rennen und Ort informiert der Aushang).

Zwilling und Drilling
Für französische Rennen gibt es ab acht Startern die Zwillingswette. Sie ist einfacher zu treffen als die Zweierwette. Es reicht, die ersten beiden Pferde in beliebiger Reihenfolge
zu treffen. Sie sparen also das „hin und zurück“. Bei der Drilling genannten Wette für französische Rennen, die es ebenfalls ab acht Startern gibt, gewinnen Sie, wenn die
ersten drei einlaufenden Pferde in beliebiger Reihenfolge getroffen sind.

Die Kombinationswette
Zweier- und vor allem Dreierwetten mit hohen Auszahlungsquoten sind nicht ganz leicht zu treffen. Die Chancen erhöhen sich, wenn Sie an die Wette (wie etwa beim Lotto)
mit System gehen. Bei der Kombinationswette suchen Sie sich zum Beispiel für Ihre Dreierwette den Favoriten heraus, nehmen einen chancenreichen Außenseiter hinzu und kombinieren dann mehrere Pferde dazu. Mit der durch Kombination erhöhten Gewinnchance steigt natürlich auch der Einsatz. Der Vorteil beim Buchmacher: Der Grundwert für die Kombination beträgt nur 0,50 Euro.